Tagungshotel NÜrnberger Land

Geschichte Lindenhof

Einst „Gesindehaus" von Hubmersberger Bauern, heute ein Begriff für gepflegte Gastlichkeit.
 

Luftaufnahme Hubmersberg

Mitte des 19. Jahrhunderts war Hubmersberg ein kleines Dörfchen mit einigen Bauernhöfen, dazu ein Gesindehaus für die Knechte und Mägde. Zu jener Zeit begann man mit dem Bau einer Wasserleitung, denn es gab nicht mal eine Quelle dort – die war etwa einen Kilometer entfernt im Tal; von dort musste das Wasser durch einen „Widder" (Pumpenform) zu drei Brunnen hochgepumpt werden. Die Bauarbeiter wurden zwangsläufig in dem bäuerlichen Gesindehaus untergebracht und es ergab sich so ganz von selbst, dass sie hier auch kräftige „Brotzeiten" und Bier bekamen. Eines Tages entstand sogar eine Kegelbahn zur abendlichen Unterhaltung. So wurde mit der Zeit dieses Haus zu einem beliebten Treffpunkt aller Dorfbewohner. 

Gasthaus zur Linde um 1930

 

Man schrieb jetzt das Jahr 1867. Das Gesindehaus wurde nun fast automatisch ein richtiger Gasthof mit dem Namen „Zur Linde". Es ist der Vorläufer des heutigen Hotels „Lindenhof". Nach und nach kamen Fremde durch Hubmersberg und kehrten hier ein: Vertreter und Viehhändler – Geschäftsleute also. Es ergab sich, dass  Fremdenzimmer eingerichtet wurden. Dann kamen die ersten Feriengäste, angezogen von der wunderschönen Landschaft, die von Kennern bald „Hersbrucker Schweiz" genannt wurde. 1927 gab es in der „Linde" bereits 27 sogenannte Fremdenbetten. Alle Zimmer waren mit Zentralheizung, „fließend Kalt- und Warmwasser" ausgestattet und dazu gab es bereits Etagenbäder.

Über viele Jahre hinweg wuchs das Haus zu einem neuzeitlichen Hotel.
In den Zimmern wurden Dusche/Bad und WC eingebaut. Auch die Technik, wie TV und Telefon hielten nach und nach Einzug. Ende der 70er Jahre kamen noch Hallenschwimmbad mit Ozon-Technik, Sauna, Sonnenliege, Fitnessraum und der erste Tagungsraum hinzu.

Zunehmend entdeckten viele Firmen das Hotel als „Tagungsoase" im Grünen für sich. Durch diese Entwicklung wurde es bald eng mit nur einem Tagungsraum. So baute man Mitte der 90er Jahre das Haus „Höhenglück" mit drei weiteren Tagungsräumen sowie sieben zusätzlichen Fremdenzimmern. Heute präsentiert sich das Hotel als eine neuzeitliche 4-Sterne Hotelanlage.

WappenDas Wappen vereint die vier Grundpfeiler des Hotels.
So zeigt das Symbol links oben das Beil für die Metzgerei – weiter im Uhrzeigersinn – die Schlüssel für das Hotel, die Pflugscharen der Landwirtschaft und den Baumkuchen als Bild für die hauseigene Konditorei.


Seit 1867 in Familienbesitz.